Vierte industrielle Revolution: Aus- und Weiterbildung sind die Grundlage der Zukunft

SSDie vierte industriPortrait-Vlk-Sylvie-HWZ-2016elle Revolution ist in aller Munde. Schreckensszenarien der Verdrängungen der Menschen durch Roboter wie auch Verheissungen des ewigen Müssigganges aller Art werden diskutiert. Anfang Januar 2016 machte der MIT-Professor Erik Brynjolfsson im Interview mit der NZZ bezüglich dieses Wandels folgenden Vorschlag: „Lassen Sie uns die Bildung neu erfinden. Wir müssen den Menschen nicht nur Fakten beibringen, sondern sie lehren, wie sie kreativ sein und ihre sozialen Kompetenzen verbessern können“.

Studierende brauchen demzufolge Unterrichtssettings, in denen sie aufgrund der neuesten Erkenntnisse in der Wissenschaft Kreativität und Sozialkompetenz entwickeln können, um innovative Produkte und Dienstleistungen im digitalen Zeitalter zu entwickeln, die nachhaltigen Wert schaffen für Mitarbeitende und Kunden. Das didaktische Setting des Master of Science Strategic Management ist darauf ausgelegt. Unser Kooperations- und Forschungspartner Darden Business School bietet dazu ein äussert stimulierendes Setting, wie auch unsere kürzlich vom Darden Aufenthalt zurückgekehrten Studierenden bestätigt haben. Speziell haben sie die neuen Herangehensweisen und Denkweisen zu komplexen Fragestellungen hervorgehoben wie etwa das Design Thinking und die Bedeutung alle Blickwinkel einzunehmen und verschiedene Stakeholder mit einzubeziehen. Ganz besonders haben sie auch die inspirierende, engagierte und kompetente Art der Professoren geschätzt, die ihnen ihre Methoden einfach, empfängergerecht und humorvoll übermittelt haben.

Aus- und Weitbildung für die nächste industrielle Revolution der Digitalisierung marginalisiert also nicht den Menschen. Viel mehr befähigt sie ihn, seine zentralen Stärken wie Inspiration, Engagement, Begeisterungsfähigkeit und Kreativität weiter zu entwickeln und zu entfalten

Konklusionen aus der Stakeholder View:

Die zentralen Fähigkeiten von Menschen wie Inspiration, Engagement, Begeisterungsfähigkeit und Kreativität gewinnen an Bedeutung in der vierten industriellen Revolution.

Die Stakeholder View als Denkhaltung bietet Anschlussmöglichkeit für innovative Denkweisen.

Sybille Sachs & Sylvie Vlk

Sybille Sachs

Veröffentlicht von

Sybille Sachs ist Professorin für Betriebswirtschaft und Leiterin des Instituts für Strategisches Management: Stakeholder View. Daneben ist sie seit 2003 Titularprofessorin an der Universität Zürich, an welcher sie die Vorlesung «Business and Society» institutionalisiert hat. Ausserdem ist sie auch ausserordentliche Professorin an der Faculty of Business and Law an der University of Southern Queensland. Sie hat bereits mehrere Bücher publiziert, darunter «StakeholdersMatter – A New Paradigm for Strategy in Society», das 2011 im Verlag Cambridge University Press erschienen ist. Als Wissenschaftlerin hat sich Sybille Sachs im Bereich Stakeholder Management mit ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit einen Namen gemacht. Ausserakademisch engagiert sie sich in Expertenkommissionen, Think Tanks und Verbänden und bringt sich mit regelmässigen öffentlichen Auftritten in gesellschaftliche Debatten ein. In der Rolle als wissenschaftliche Expertin unterstützt Sybille Sachs schliesslich auch Unternehmen bei der Umsetzung ihres Stakeholder Managements.

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