Homo oeconomicus und die maximierte Verwertung der Natur

Die vorherrschende ökonomische Logik des „homo oeconomicus“, eines auf rationalen, Nutzen maximierendes Wesen, lässt kein Platz für Selbstbeschränkung, Masshalten oder Balance. Dies hat auf die Dauer verehrende Konsequenzen für unsere Umwelt. Denn diese wird nur als „Mittel“ für den „Zweck“ Selbstoptimierender Agenten (Menschen) behandelt. Eine interessante Kritik am „homo oeconomicus“ kann man im Artikel von Ulrich Thielmann lesen.

Manuel Dawson

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Manuel Dawson kommt ursprünglich aus dem Bereich der Molekularen Biophysik, wo er mehrere Artikel zur Elektrontransfer-Theorie des photosynthetischen Apparates von Bakterien mitverfasst hat. Danach verliess er die Wissenschaft und arbeitete mehrere Jahre im internationalen Marketing in der Biomedizin-Industrie, wo er aus erster Hand die ausser Kontrolle geratene Dotcom Blase der späten Neunziger Jahre in den USA erlebte. Dies überzeugte ihn, dass das heutige Wirtschaftssystem einer tiefgreifenden Revision bedarf, die unter anderem auch in den Köpfen von Managern stattfinden muss. In Folge fand er mit Freude zurück zur Universität, wo er sich heute insbesondere für die praktische Anwendung des Stakeholder-Ansatzes interessiert und die PRME (Principles of Responsible Management Education) an der HWZ einführt.

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