Wachsen oder Untergehen: eine Beurteilung aus der Sicht der Stakeholder

Gemäss einem kürzlich publizierten Artikel im Tagesanzeiger gilt immer noch die Managerdevise ‚grow or go‘. Der Auftrag an das Management ist klar: ihre Pflicht ist es dafür zu sorgen, dass das Unternehmen wächst, weil dies der Grund für den Erfolg sei. Dementsprechend werden etwa Firmen wie Google und Roche als Beispiele für die Gültigkeit der Managementdevise ‚grow or go‘ erwähnt. Das Gewerbe hingegen wird als träge bezeichnet oder auch die Churer Grossregion wird wegen fehlendem Wachstum als unattraktiv für junge und gutausgebildete Talente bezeichnet. Weiterlesen →

Von Robotern und Menschen

In einer zunehmend digitalisierten Wirtschaftswelt sehe ich, etwas überspitzt ausgedrückt, zwei Prototypen des arbeitenden Menschen entstehen: Die seelenlose, als Massenware austauschbare Produktivitätsmaschine und der hyperindividualisierte, pseudokreative Selbstdarsteller. Was ich darunter verstehe und wie diesem Umstand entgegengetreten werden könnte, versuche ich in diesem Blogbeitrag darzulegen. Weiterlesen →

Wie die Digitalisierung mit der PISA Studie zusammenhängt

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Ich bin Mitautorin der kürzlich erschienen Studie „Digitalisierung und die Zukunft kaufmännischer Berufsbilder“. Das Medienecho war ziemlich überwältigend. Mindestens so aufschlussreich waren aber auch die Beiträge in den Kommentarspalten der Medienartikel. Was die Studie mit dem PISA Test zu tun hat, lesen Sie in diesem Blogbeitrag. Weiterlesen →

Von digitalen Mastern und Dinosauriern

Wie weit sind Schweizer Unternehmen bei der Digitalisierung? Wie stark nutzen sie digitale Anwendungen und Technologien im Umgang mit ihren Kunden sowie bei ihren internen Prozessen? Um auf diese Fragen eine Antwort zu finden, haben das Institut für Strategisches Management: Stakeholder View und das Center for Digital Business der HWZ ein Forschungsprojekt zusammen durchgeführt, über das heute auch die Handelzeitung berichtet. Weiterlesen →

Stress fördert unethisches Verhalten

SSKürzlich sind erste Resultate einer Umfrage des Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO) bei 400 Unternehmungen zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz bekannt geworden. Die Auswertungen zeigen, dass der Stress am Arbeitsplatz zunimmt. Dabei ergeben sich beachtliche Unterschiede zwischen den Branchen. Die Zunahme ist aber in allen Branchen deutlich. Als häufigster Grund hierfür wurden von den Befragten die Kontakte mit schwierigen Kunden (61%) genannt. Zunehmend belastende Arbeitszeiten folgen auf Platz zwei der Gründe für vermehrten Stress (43% der Befragten). Einmal mehr zeigt die Studie auch, dass die Situation in den KMUs weniger ausgeprägt ist als in Grossunternehmungen. Und schliesslich tragen auch ausserberufliche Faktoren wie etwa familiäre Verpflichtungen zum Stress am Arbeitsplatz bei. Weiterlesen →

Digitalisierung der Gesellschaft: Welche Konsequenzen für die Stakeholder?

Sprache ist immer ein Abbild der individuellen und gesellschaftlichen Wahrnehmung von Wirklichkeit. Gleichzeitig prägt unsere Sprache auch diese Wirklichkeit, nicht zu Letzt weil es unser Handeln beeinflusst. In dem es unser Handeln beeinflusst, hat Sprache auch eine normative Dimension, die sich für das Konzept „Stakeholder“ von Relevanz erweist. In Hinblick auf das heute zunehmend thematisiere Schlagwort „Digitalisierung“ der Gesellschaft ist eine Untersuchung auf was dies begrifflich und konzeptuell hindeutet von Interesse. Weiterlesen →

Was bedeutet die Digitalisierung für das Stakeholder Management?

Die Digitalisierung hat und wird weitreichende Folgen für unsere Wirtschaft und Gesellschaft haben. Darin sind sich Wissenschaftler, Journalisten und andere Experten einig. Weniger Einigkeit herrscht über die konkreten Auswirkungen der Digitalisierung sowie die Frage, ob sich diese für die Mehrheit der Menschen in unserer Gesellschaft eher positiv oder negativ gestalten. Die Enthusiasten heben die Vorteile wie die steigende Effizienz und den sinkenden Ressourcenverbrauch hervor, während die Kritiker beispielsweise auf die Substitution von Arbeitsplätzen durch die zunehmende Automatisierung und die Konzentration von Marktmacht bei Unternehmen wie Google, Apple & Co. hinweisen. Eine weniger aufgeladene, aber ebenfalls relevante Frage ist, welche Folgen die Digitalisierung auf die Beziehung zwischen Unternehmen und die Gesellschaft hat. Noch konkreter: Wie wirkt sich die Digitalisierung auf das Stakeholder Management von Unternehmen aus? Weiterlesen →

Digitalisierung: Die Steuerungsmacht in Wirtschaft und Gesellschaft verschiebt sich

In einem unserer aktuellen Forschungsprojekte geht es um die Frage, wie sich Berufsbilder und damit letztlich Jobs und Angestelltenverhältnisse im Zuge der Digitalisierung entwickeln werden. In Presse und Gesprächen wird die Vermutung artikuliert, dass es künftig das heute übliche unbefristete Angestelltenverhältnis so nicht mehr geben wird. Vermehrt wird auf Projektbasis gearbeitet und Personen temporär aufgrund spezifisch benötigter Kompetenzen rekrutiert. Netzwerke (in digitaler Form z.B. LinkedIn, Xing) und Plattformen (z.B. Upwork, wo man seine Kompetenzen anbieten kann) werden für den Einzelnen wichtiger. Weiterlesen →

Geschäftsmodell „Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren“: Nicht ausgedient?

Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren—so lautete der Vorwurf an die Banken nach Ausbruch der gegenwärtigen Finanzkrise.

Ob sich die europäischen Banken dieses Geschäftsmodells entledigt haben, daran wurde jüngst wieder Zweifel geäussert: Die Ökonomen Viral Acharya, Diane Pierret und Sascha Steffen haben die Zahlen des gerade publizierten Stresstests der Europäischen Zentralbank und der Europäischen Bankenaufsicht genauer angesehen. Weiterlesen →